„Ein heiterer, konzentrierter Gesamteindruck teilt sich in Richter-Hoffmanns Bildwelt mit. (...) und das sichere Empfinden, dass bei allen auf uns einstürmenden, uns umwogenden und sich überlagernden Ereignissen das aufsteigende Prinzip, das Durchlichtete, immer wieder verstärkt an die Oberfläche gespült wird. Da gibt es keine harten Kanten, keine spitzen oder rechten Winkel, eigentlich gar nichts von konkreten geometrischen Formen. Durch die ständige Bewegung im Kopf wurden sie abgeschliffen."

(Dr. Jördis Lademann  ∙  Kunsthistorikerin, 2017)

 

„Die Bildgedanken Frank K. Richter-Hoffmann´s sind sehr sensibel koloriert. Eine jeweils beschränkte Skala verwandter oder kontrastierender Farben dehnt sich auf der Fläche aus; Farbe harmoniert in Abstufung, Abwechslung, Kontrast. Formen und Linien sind gekurvt, eher rund als eckig, eher plastisch als flächig. Sie schweben auf der Fläche des Bildraums, ohne Schwere. Es geht von ihnen die Wirkung der Bewegung aus. Dieser Eindruck entsteht durch die Wiederholung, das Aufeinander-Bezogen-Sein der Formen. Es lässt sich denken an Natur, Pflanzen, Zellen, vielmehr, noch weniger konkret, das Wechselspiel von Kräften, wie es in dem Wort „Organismus“ enthalten ist. Man könnte seine schöpferische Arbeit auch als ein Wachstum betrachten und die Werke entsprechend als ein geordnetes Biotop. Aber auch an Bilder des Weltalls lässt sich denken. Gewiss ist, dass Gefüge zu sehen sind, zart und transparent oder komplex und verdichtet, immer wieder aber dynamische, auch rhythmische Bildgefüge, Bildwelten, die im Werden sind."

(Felice Fey  ∙  Kunsthistorikerin, 2015)

 

„Die Bilder aus der Serie Der Anstoß wirken auf mich als Vexierbilder. Zunächst sehe ich eine Frau auf einen Felsen sitzend und ins Meer schauend. Plötzlich ist die Aussage gewandelt in zwei sich sehr nahe kommende Gesichter – Der Anstoß.

Hintergründig wirkend, ausdrucksvoll und nachdenklich machend. Die Spannung zwischen dem nach Außen gewendet sein und dem nach Innen gerichtet sein hält an."

(Ellen Heienbrok  ∙  Atem- und Meditationslehrerin, 2014)

 

„Eine ganz andere Art von Freiheit entdecken wir in den Arbeiten von Frank K. Richter-Hoffmann. Auffallend ist bei diesen die Präsenz der Fläche, die dem Betrachter in einer ornamentalen Pracht aus Formen und Farben frontal und ausschnitthaft begegnet. In vielen Schichten wachsen auf diesen handlichen Papierformaten organisch oder pflanzlich wirkende Formen als Zeichen ohne sichtbaren Bezug zur Wirklichkeit über die Begrenzungen des Blattes hinweg. In transparenter oder opaker Malweise verdichten sie sich und füllen die Fläche immer lückenlos. Diese Formen, die von dem Künstler wie ein subjektives Vokabular über lange Zeiträume entwickelt wurden, versteht er als elementare Notationen, als Elementarzeichen, die ihren Ausgangspunkt im eigenen ICH haben. Sie entstehen im eigenen Gedankenraum und sind mittlerweile Gegenstand einer seit 6 Jahren andauernden Untersuchung geworden."

(Margarita Jonietz  ∙  Kunsthistorikerin, 2014)

 

„Die Holzschnitte von Frank K. Richter-Hoffmann schließlich führen vom Gebrochen-Geometrisch zum Organisch-Vegetabilen. Obwohl sich seine Papierarbeiten ebenfalls im Abstrakten ereignen, lassen sich Flora und Fauna, gewachsene Formen imaginieren. Erst wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass Richter-Hoffmann eine Druckplatte unterschiedlich eingefärbt hat und mit anderen Platten kombinierte, sodass im Ergebnis ein neues, transparentes Formenspiel, ein anderer Farbeindruck entsteht. Der Rhythmus in der Fläche wird jedoch beibehalten, sodass sich im Ganzen eine harmonische Serie ergibt. (...) Die Werke geben einen Blick in sein Inneres wieder, das er selbst farbig wahrnimmt. Seine Arbeiten, sein Farbgebrauch, sind also Entäußerungen eines Gefühls.“

(Dr. Carolin Quermann  ∙  Kunsthistorikerin, 2013)

 

„Die Bilder sind für mich verschlungen. Auf den zweiten Blick sehe ich ihre Schönheit. In Üppigkeit und in Fülle manifestiert sich die zum Vorschein kommende Kreativität."

(Dr. Markus Schmittberger  ∙  Unternehmensberater, 2011)

 

„Für mich zeigen sich in Richter-Hoffmann´s Arbeit Eindringlichkeit, Ehrlichkeit und Sensibilität."

(Dr. Verena Wagner-Pfisterer  ∙  Bildende Künstlerin und Soziologin, 2011)

 

„Die Serie Flüssige Gedanken ist eine gelungene Schöpfung, besser Vereinigung allen Seins. Alle Anteile, männliche wie weibliche, sind darin für mich spürbar verkörpert. Es ist weich, rund, linear, klar, kraftvoll, gespannt, ruhig, endlos und befruchtend."
(Eva Wolf  ∙  Naturkostfachfrau, 2013)

 

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